Karte, Chip oder Software?

vSIM, eSIM oder klassische SIM?

Alle drei machen dasselbe: Sie melden dein Gerät im Mobilfunknetz an – wie ein Ausweis für das Netz. Der Unterschied liegt darin, wo dieser Ausweis gespeichert ist: auf einer Karte, einem Chip oder in Software.

3 Wege

Die Plastikkarte kennt jeder. Die eSIM ist der feste Chip in neuen Handys. Die vSIM verzichtet ganz auf eigene Technik im Gerät – sie ist reine Software.

Die drei Techniken in Kürze

Klassische SIM

Die Plastikkarte zum Einstecken. Seit 30 Jahren bewährt, läuft in fast jedem Gerät. Zum Wechseln muss die Karte umgesteckt werden.

eSIM

Ein fester Chip im Gerät. Das Profil kommt per QR-Code oder App. Heute Standard in neuen Handys – ideal für Privat-Kunden.

vSIM

Reine Software, verwaltet über eine Plattform. Am stärksten, wenn viele Geräte im Spiel sind – bei Firmen und im IoT.

Der direkte Vergleich

MerkmalSIMeSIMvSIM
FormPlastikkarteFester Chip im GerätSoftware in der Cloud
StartKarte einlegenQR-Code oder AppApp oder Plattform
GerätewechselKarte umstecken – sehr einfachJe nach Anbieter etwas AufwandSehr flexibel – wenn das Gerät passt
ReifeSehr hochHochNoch jung – vor allem bei Firmen und im IoT
Größtes RisikoVerlust oder Schaden der KarteAnbieter-Prozess, Geräte-BindungCloud-Ausfall, Konto-Sicherheit

Wann die vSIM spannend ist

Bei vielen Geräten, häufigem Länder-Wechsel, kurzen Projekten und dem Wunsch nach zentraler Verwaltung. Typisch: Firmen, IoT und Camper.

Wann die eSIM besser passt

Für das eigene Handy: Sie ist heute breiter verfügbar, besser genormt und wird von fast allen Netz-Anbietern unterstützt.

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